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Gretel Gretel ist weiblich




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Wichtige Befehle für den Hund -1 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

. . . die Quelle weiß ich leider nicht mehr . . . ich fand diesen "Leitfaden" aber echt klasse:

Wichtige Befehle für den Hund
Wie gelehrig ein Hund ist, hängt von seinem angeborenem Talent ab.
Noch entscheidender ist allerdings, wie viel Zeit Sie sich für die Ausbildung nehmen. Wer sich viel
mit dem Hund beschäftigt, kann ihm Erstaunliches beibringen. Kein Vierbeiner muss ein "Wunderhund"
werden, aber eine Grundausbildung braucht jeder Hund.

Folgende Befehle muss jeder Hund sicher befolgen, wobei die genaue Bezeichnung auch abweichen kann:

Hier!

Der Hund muss rasch und freudig so nah herankommen, dass er vom Besitzer an die Leine genommen
werden kann.

Sitz!

Der Hund muss sich aufrecht hinsetzen und so lange sitzen bleiben, wie Sie es wünschen.

Platz!

Der Hund legt sich auf den Boden und bleibt ruhig liegen.

Steh!

Der Hund bleibt stehen und zwar so lange, bis er ein anderes Kommando hört.

Bei Fuß!

Der Hund kommt und setzt sich links von Ihnen auf den Boden.

Fuß!

Der Hund geht im Tempo des Besitzers an dessen linker Seite, im besten Fall ohne Leinenführung.
Ist er an der Leine, sollte er keinesfalls ziehen.

Aus!

Der Hund stellt das Verhalten, das er gerade zeigt - etwa Raufen -sofort ein. Auf diesen Befehl hin
lässt er auch Gegenstände, die er im Fang hält, fallen.

Fortgeschrittene üben das Kommando:

Bleib!

Daraufhin bleibt der Hund, je nach Befehl, sitzen, liegen oder stehen, auch wenn sich der Besitzer entfernt.

Da jeder Hund einen großen Drang verspürt, Herrchen oder Frauchen nachzulaufen, fällt ihm hier das Gehorchen recht schwer.

In der Regel befolgt der Hund einen Befehl auch nur so lange, wie er Sie sieht oder hört.

Gut ausgebildete Hunde gehorchen einem Befehl aber auch noch bei längerer Abwesenheit des Besitzers -
doch das ist bereits die hohe Schule.

Der Befehl "Komm!" oder "Hier!"

"Komm/Hier!" trainiert man am besten vom ersten Tag an.

"Komm/Hier!" rufe ich mit ausgebreiteten Armen.

Mit "Komm/Hier!" muss sich jedes mal etwas möglichst Angenehmes für den Welpen verbinden.

Wenn er von selbst kommt, weil er mit mir spielen will und vor jedem Füttern rufe ich ihn in der gleichen
Weise.

Der älter werdende Junghund hat manchmal aber vielleicht Wichtigeres zu tun, als sich in einem
spannenden Moment zu Ihnen zu bewegen, um Streicheleinheiten und Futter zu kassieren.

Warten Sie nie auf Ihren Hund! Laufen Sie ihm weg!

Üben Sie das Kommando "Komm/Hier!" in Testsituationen, in denen der Hund gerade in Ihrer Nähe*
ist und auf Sie zuläuft.

Machen Sie nie den Fehler, "Komm/Hier!" erst dann hinter ihm herzubrüllen, wenn er sich bereits
von Ihnen entfernt hat oder mit buddeln beschäftigt ist.

Möglicherweise hört er Sie neben einer Straße oder einem vorbeifahrendem Zug ohnehin nicht.
Hört er das Kommando, braucht aber nichts zu befürchten, wird ihm seine heiße Spur sicher wichtiger sein,
als Ihretwegen umzukehren. Machen Sie dann noch den Fehler, den Hund, der sich einige Zeit später
abreagiert hat und aus eigenem Antrieb freudig zu Ihnen zurückkehrt, für sein Weglaufen zu bestrafen,
haben Sie ihn schon halb verdorben. Er wird die Strafe mit seinem Herankommen verknüpfen und sich
das nächste Mal überlegen, ob er überhaupt wieder zu Ihnen kommen soll.

Der Schwierigkeitsgrad zum Erlernen eines Befehls für den Hund wird in drei Stufen unterteilt und jeweils am Ende des Textes wie folgt angegeben:

(1)der Befehl ist für jeden Hund leicht und schnell erlernbar
(2)der Befehl erfordert Geduld und muss längere Zeit trainiert werden
(3)der Befehl benötigt viel Geduld, intensives Training und hohen Zeitaufwand

Befehle müssen befolgt werden und Kommandos dürfen vom Hund befolgt werden. Hieraus ergibt sich der Stellenwert, so dass ein Kommando, anders als bei einem Befehl niemals mit Zwang oder Druck durchgesetzt werden darf.

HZ = Hörzeichen / SZ = Sicht- oder Handzeichen / KH = Körperhaltung nach Wiesmeth

Wichtige Befehle (Unterordnung), was Ihr Hund unbedingt können sollte...
Nein, Komm, Sitz, Platz, Hier, Fuss, Stop, Aus, OK

NEIN
HZ:Nein
SZ:Kopfschütteln; beim Hund Schnauzengriff oder Nackengriff
KH: Drohend, leicht vorne übergebeugt, körperliche Anspannung
Das NEIN ist ein absolutes Verbot, das immer besteht. Es darf also heute nichts mit NEIN verboten werden, was morgen wieder erlaubt ist. Wenden Sie dieses Wort nicht leichtfertig an. Prägen Sie dies auch bitte Ihren Familienmitgliedern ein. NEIN ist ein seltener Befehl und deswegen auch um so effektiver, wenn er angewendet wird. NEIN ist ein einmaliger, lauter und strenger Befehl auf die aktuelle Situation. Dulden Sie hier in keinem Fall Ungehorsam. Der einmal gegebene Befehl muss unbedingt befolgt bzw. ausgeführt werden. Um diesem Befehl Nachdruck zu verleihen sind das Werfen der Leine oder Kette sowie Schnauzengriff und Erschrecken gerechtfertigt. (2)

KOMM
HZ:Komm
SZ:Auf Oberschenkel klopfen und / oder Pfeifen
KH:In der Hocke, Arme weit geöffnet, freundliches Lächeln
KOMM sollte immer ein Wort der Freude für Ihren Hund sein, denn Ihr Vierbeiner soll ja zu Ihnen kommen. Wenn Sie schimpfen und gleichzeitig das Kommando KOMM verwenden, wundern Sie sich bitte nicht über ein Fehlverhalten Ihres Tieres. Vergessen Sie nachher das Loben nicht, wenn der Hund zu Ihnen kommt! Motivieren Sie Ihren Hund, falls er ungern oder zu langsam auf Sie zukommt, indem Sie sich in die Hocke begeben, die Arme öffnen und freudig KOMM rufen. Sie erreichen mit Motivation und Lob wesentlich mehr als mit Tadel und Bestrafung, seien Sie sich dessen immer bewusst. Vor allem bei schüchternen und ängstlichen Hunden können Sie mit Lob und Motivation ein gesundes und soziales Verhalten aufbauen, was der Beziehung Hund und Hundehalter entgegenkommt. Verwenden Sie nie die Kombination KOMM HIER (siehe dort), da beide Begriffe unterschiedliche Stellenwerte haben. (1)

SITZ
HZ:Sitz
SZ:Erhobener Zeigefinger (Fingerschnippen / klatschen)
KH:Aufrecht, einen Schritt auf den Hund zu (evtl. leicht vorgebeugt)
Zeigefinger erhoben heisst SITZ. Ganze Hand zu Boden bewegen heisst PLATZ. Das Fingerschnippen oder in die Hände klatschen dient dazu, die Aufmerksamkeit auf Sie zu lenken. Dieser Befehl sollte auch später immer wieder mal geübt werden. Der Hund muss auch in einiger Entfernung auf Zuruf von Ihnen Sitz machen können. Vergessen Sie das Loben nicht, wenn Ihr Hund Sitz macht! Am besten üben Sie Sitz und Platz gleich nacheinander indem Sie beim Befehl Platz mit der jeweiligen Handbewegung einen Schritt nach hinten gehen und danach beim Befehl Sitz und dem dazugehörigen Fingerzeichen einen Schritt auf Ihren Hund zugehen. Das Weg- bzw. Zugehen erleichtern dem Hund zu unterscheiden ob er Platz oder Sitz machen soll, da dies gerne immer wieder, gerade bei jungen Hunden verwechselt wird. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund immer zu Ihnen aufschaut und sich nicht mit Ihnen auf gleicher Höhe oder gar darüber befindet, denn das könnte leicht zu Rangordnungskämpfen verführen. Beim Fuss gehen, nutzen Sie nur anfangs den Befehl SITZ wenn Sie stehen bleiben, später muss der Hund von selbst neben Ihnen absitzen, wenn Sie z. B. vor der Strassenüberquerung anhalten. Beachten Sie bitte, dass Sie bei jeder Art von Strassenüberquerung stehen bleiben müssen, damit das Tier lernt, dass Strassen und Autos Gefahr bedeuten und er auch beim Vorauslaufen künftig selbstständig vor der Strasse anhält und auf Sie wartet. Soll der Hund sitzen bleiben wenn Sie weitergehen, müssen Sie zusätzlich den Befehl BLEIB (siehe dort) geben. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihr Hund, nachdem Sie den Befehl SITZ gegeben haben, aufsteht und Ihnen folgt wenn Sie losgehen. Der Befehl SITZ ist Bestandteil der Begleithundeprüfung ohne Sichtzeichen (1)

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"Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede." Louis Armstrong

19 Mar, 2009 17:23 58 Gretel ist offline Beiträge von Gretel suchen Nehmen Sie Gretel in Ihre Freundesliste auf
 
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