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katzenfrau katzenfrau ist weiblich
Grünschnabel


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Möchte Pipin keinen zweiten Hund? Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Liebe Forumsmitglieder, ich bräuchte mal einen Rat von erfahrenen Mehrhunde-Haltern!

Seit Februar wohnt mein süßer Pipin bei uns und hat sich sofort super eingelebt. Ich hätte schon immer gerne einen zweiten Hund gehabt, aber mein Husky war leider ein absoluter Einzelgänger, nun dachte ich, mit Pipin kann ich mir diesen Traum erfüllen, er versteht sich in der Regel mit jedem Hund.

Nach intensiver Suche fand ich tatsächlich einen katzenfreundlichen Husky mit Handycap (hatte ein gebrochenes Bein und darf seither nicht mehr rennen), er war nur 200 km von hier auf dem Huskyhof Aresing und stammt aus einem kroatischen Tierheim. Wir fuhren mit Pipin hin und es gab keine Probleme, allerdings ist Pipin mittlerweile recht selbstbewusst geworden, ist zwischen ca. 20 Hunden herumgetollt und hat überall markiert, sogar im Haus... Der Vermittler meinte, das habe sich noch kein Besuchshund erlaubt!
Wir haben Eric für 8 Tage zum Probewohnen mitnehmen können und anfangs ging alles ganz gut, bis Eric eine offene Dose mit Katzenfutter von der Arbeitsplatte in der Küche klaute. Als ich sie wegnehmen wollte, kroch er unter die Küchenbank und knurrte mich ganz böse an. In diesem Moment erkannte ich meinen Pipin nicht wieder- er stellte sich vor mich, knurrte genauso böse zurück und bellte Eric an! Mir kamen fast die Tränen vor Rührung, mein liebes kleines, tapferes Schäfchen, das sonst der friedlichste Hund weit und breit ist, beschützte mich! Danach lies er Eric nicht mehr in meine Nähe, er knurrte, sobald er nur in meine Nähe kam! Außerdem war Pipin insgesamt sehr traurig und wirkte unglücklich. Wir haben den Versuch nach drei Tagen abgebrochen...

Kurz danach hatten wir für zwei Tagen den Hund eines Freundes zu Besuch (kleiner Havaneser), der war im Urlaub. Es ging ganz gut, außer dass Pipin ihm alle Kauknochen weg genommen und eifersüchtig bei sich gehortet hat, er war auch sichtlich genervt von der Kleinen.

Einige Zeit später haben wir im örtlichen Tierheim eine weiße Schäferhündin ausgeführt, die sehr schön zu Pipin gepasst hätte, aber er hat sie nur argwöhnisch betrachtet, sich sofort an mich gedrückt, wenn ich sie gestreichelt habe und ansonsten völlig ignoriert. Gleichzeitig hat er aber alle entgegen kommenden Hunde freundlich begrüßt und sie zum Spielen aufgefordert.

Ich habe keine Erfahrung mit einem zweiten Hund, legt sich das, liegt es an mir oder waren es einfach nicht die passenden Hunde? Habe ich Pipin zu sehr betüttelt? Er wird schon sehr geliebt und verwöhnt hier! Gerade bei ihm war ich mir sicher, dass es keine Probleme geben würde, eher bei den Katzen! Solande ein potentielles "Herrchen" dabei ist, gibt es auch zu Hause mit Besuchshunden kein Problem.

Ich wäre dankbar für eure Erfahrungen, viele von euch haben ja auch Pflegehunde!

09 Aug, 2011 19:46 44 katzenfrau ist offline Email an katzenfrau senden Beiträge von katzenfrau suchen Nehmen Sie katzenfrau in Ihre Freundesliste auf
Tina Tina ist weiblich   Zeige Tina auf Karte
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Rotwerden Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

105-Klugscheiss


Soooo also, zu der Situation mit Eric: Eric hat geklaut und du hast in erwischt......klare Ansage und auch die Knurrerei eindeutig reglementieren und zwar bei beiden. In der Situation hast Du Pipin das Gefühl gegeben das er agieren muß, das heisst er fühlte sich berufen das Rudel zu verteidugen und in dem Moment auch zu führen. Also Pipin braucht Sicherheit und klare Führung, sonst hat er das Gefühl das Rudel schützen zu müssen. Du musst ihm vermitteln das Du die Rudelführung bist und alles im Griff hat und er sich auf dich verlassen kann. Dann erlebt er auch einen weiteren Hund im Rudel nicht als potentielle Bedrohung.

Dann immer erst auf neutralem Boden annähern und zu Hause alles im Blick behalten, geknurre und rumgezicke unterbinden, auch bei Pipin. Der Süsse Knabe hat Domnanzbestrebungen und denkt seine Mama ist sein Eigentum, das würde ich ihm gründlich abgewöhnen sonst führt das früher oder später zu Problemen.

Hört sich jetzt alles kompliziert an , aber ist egentlich nicht so schwer. Immer verinnerlichen ein Hund wünscht sich Hierarchie und Führung, das hat gar nichts mit Hundeplatzdrill zu tuen. Und er möchte Befehle hören und keine Bitten. Am besten ist er lernt an Deiner Stimme deutlich zu erkennen, "wenn der Spass vorbei ist".

Habe mich am Anfang auch sehr schwer damit getan, aber mittlerweile ist das so drin. Was nicht heisst das mein Rudel hervorragend hört, aber es kennt die Grenzen meiner Toleranz. Die kleine bosnische Schmusekröte hat auch am Anfang immer versucht andere von mir fern zu halten das sollte man aber nicht tolerieren, wenn es auch noch sooo süüüssss ist. Das Ergebnis war dann nämlich das sie das auch beim meinem Mann versucht hat und in dessen Bett markiert hat......
Mittlerweile hat sie es gelernt....aber es hat so seine Zeit gedauert.

Also abschliessend glaube ich das Pipin einen nicht dominanten Zweithund sicher akzeptieren wird, wen man das mit Geduld angeht. Aber ich glaube Pipin möchte der Leithund sein, das ist o.K. solange er weiss die Rudelleitung bist Du und du gibts die Marschrichtung vor....

So genug blah, blah Frieden Pfeifen

LG Tina und der Streichelzoo

P.S. Gruß an den süssen Pipin....

_______________
Gott wünscht, daß wir den Tieren beistehen, wenn sie Hilfe bedürfen. Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiche Rechte auf Schutz.
(Franz von Assisi, (1182 - 1226), , katholischer Heiliger, Stifter des Franziskanerordens )

09 Aug, 2011 20:36 20 Tina ist offline Email an Tina senden Beiträge von Tina suchen Nehmen Sie Tina in Ihre Freundesliste auf
Babs   Zeige Babs auf Karte
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Sorry, für meine Direktheit - Du kennst mich ja so.

Aber die Ursache ist nicht Pipin, sondern bist Du bzw. seid Ihr. Und die ist so -
ganz ohne den Zweithund-Wunsch. Sie ist bereits beginnend gefährlich.


Hier kann man wirklich nicht mehr darumherum reden. Leider...

Und das ist, das muss man so wie sich das hier darstellt sagen: Diese Eskalation ist äußerst
gefährlich.

Die Ursache ist einfach:

Wenn Du/Ihr der Boss zuhause wär(s)t, würde Pipin machen, was Du/Ihr willst/wollt.

Du scheinst aber nicht der Boss zu sein, sondern Pipin.


Solange das so ist, wird Pipin auch Ansage machen und nicht Du.

Erste Situation mit Eric:
Pipin kommt Dich beschützen in einer Situation, in der Du nicht beschützt werden musst! Sowas
darf gar nicht passieren! Pipin hat Dir einfach den Führungsstab aus der Hand genommen.
( Ich hätte sowohl Eric als auch Pipin klar gesagt, wer hier der Boss im Haus ist. Weder Pipin
hätte mich beschützen müssen, noch der Katzenfutter-Dieb mich anknurren dürfen. Im Übringen,
sorry auch dafür, Hunde testet man nicht. Wer testet geht davon aus, dass es nicht klappt. Und
dann klappt es auch nicht - das ist immer so. Man nennt das selbsterfülllende Prophezeiung.
http://de.wikipedia.org/wiki/Selbsterf%C...de_Prophezeiung
Der arme Eric, was der alles durchmachen muss traurig )

Die anderen Situationen sind nicht besser. Auch dort gilt: Pipin macht was er will und Du läßt ihn.
Oder noch schlimmer: Du bestärkst ihn auch noch, dass er machen kann, was er will und dass
er der Boss ist...

Das geht gar nicht und ist ab gewissen Punkten auch gefährlich. Beispiel aus der Praxis - so
geschehen bei einem Hund, der lange Zeit super lieb war, aber von seinem Frauchen keine
ausreichende Führung bekommen hat::
Ein Kind, das mit einem Holzstab spielt, kam auf das Frauchen zugelaufen. Ein Hund, der keine
Führung hat, kann das als Bedrohung sehen - und schwupp haben wir damals den Beißvorfall...
(so geschehen in meiner ehemaligen Nachbarschaft, hier hat auch das Frauchen dem sonst
super lieben Retriever keine ausreichende Führung gegeben)

Deshalb bist Du dringend aufgefordert, Deinem Pipin, der wirklich ein
guter Junge ist, beizubringen, wer der Boss ist.


Klare Ansage.

Und wenn Du das nicht selbst hinbekommst, ist es notwendig, dass Du ganz, ganz dringend Dir
ein paar Trainerstunden holst, wie man 'Ansage' macht.

Frauen haben das Lebensproblem, dass sie alles betüteln wollen. Hunde nützen das i.d.R. aber
aus und übernehmen dann die Führung. Denn Hunde brauchen (wie Männer Augenzwinkern ) klare
Rangordnung und klare Führungsregeln.

Er ist ein Hund! Kein Teddy. Er wird jede Gelegenheit benützen, Boss zu sein - im Gegensatz zu
Dir ,die Du einfach nur lieb sein willst und denkst er ist das auch.

Bitte, lass' mal augenblicklich den Zweithundgedanken.

Es ist erstmal notwendig, dass Du und Pipin lernt: Du lernst, wie man führt und Pipin lernt, dass
Du führen kannst und führst.

Lies auch mal hier:
http://www.fellgesichter-forum.eu/thread...eadid=1838&sid=

LG Barbara

_______________


Wir werden in Ewigkeiten nicht mehr gut machen
können, was wir den Tieren angetan haben.

Mark Twain, (1835 - 1910)

10 Aug, 2011 13:13 44 Babs ist offline Email an Babs senden Homepage von Babs Beiträge von Babs suchen Nehmen Sie Babs in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Tina und Babs,

vielen Dank für eure ehrlichen Worte! Wie ich mir schon dachte, liegt das Problem wohl bei mir, aber deshalb suche ich ja Hilfe! Habe auch schon mit Frau Otter von der Nothilfe/Polarhunde gesprochen und sie gab mir auch den Rat, mit einem Hundetrainer zu arbeiten...

Ich wollte nur, dass es Pipin so gut wie möglich hat und ich neige dazu, mich sehr eng an meine Tiere zu binden, Pipin ist auch total auf mich fixiert (was ja nicht so gedacht war!), sobald ich nach Hause komme, ist meine Mutter uninteressant und auch wenn ich abends mal weg gehe, wartet er lieber oben in der Wohnung als unten bei ihr zu bleiben. Für mich war das bisher kein Problem, aber wenn es mit einem zweiten Hund klappen soll, werde ich wohl an mir arbeiten müssen!!!!

Danke für die "Kopfwäsche" und dass ihr euch die Zeit für mich genommen habt!

Liebe Grüße
Andrea

10 Aug, 2011 14:24 44 katzenfrau ist offline Email an katzenfrau senden Beiträge von katzenfrau suchen Nehmen Sie katzenfrau in Ihre Freundesliste auf
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Liebe Andrea,

ich glaube auch, dass es besser ist, wenn du noch wartest mit einem zweiten Hund.
Vorher ist es notwendig, die Rangordnung im vorhandenen Rudel zu klären -
auch Pipins Stellung zu den anderen Menschen in eurem Rudel!

Ich habe zu Fanni, die ja immer Zweithund war und damit sozial und verträglich ist,
Farina adoptiert, die ja ganz gerne Prinzessin und damit Einzelhund wäre. Sobald sie sich halbwegs
eingewöhnt hatte, begann sie ansatzweise, mich zu verteidigen, z.B. Fanni nicht in meine Nähe zu lassen.

Ich habe ihr das nie gestattet, weil ich weiß, dass ich sonst ein Problem kriege - schließlich ist
sie ein Kuvasz. Also musste ich ihr klar machen, dass ich mich selbst verteidigen kann.
Sie knurrte Herrli an, wenn er in den Raum kam, knurrte Fanni an, wenn die kuscheln kommen wollte.
Auch bei Pearl, die ja öfters als Tageshund bei uns ist, zeigte sie immer wieder Eifersucht.
Also hab ich Farina auf ihren Platz geschickt oder mich von ihr abgewendet, mit scharfem "nein".

Inzwischen kommt das nur noch sehr selten vor. Aber wenn, dann gehe ich sofort dagegen vor.
Wenn ich ihr das durchgehen ließe, könnte es passieren, dass sie einmal auch voran geht wenn
sie glaubt, mich verteidigen zu müssen.

Das geht alles ganz ohne Gewalt - ist aber Knochenarbeit.
Es zahlt sich aber aus, weil ich mich darauf verlassen können will, dass sie weiß, wo ihr Platz
in unserem Rudel ist.

Ich neige auch dazu, gerade diese armen Hunde, die viel Schlimmes hinter sich haben,
zu betütteln und zu verwöhnen. Eh klar, ich möchte gut machen, was dieser Hund Böses erlebt hat.
Aber wenn ich ihr die Rudelführung überlasse, dann kriege ich irgendwann ein Problem, das ist
gar nicht zu vermeiden.

Ich hatte auch für einige Zeit eine Hundetrainerin, die zu uns nach Haus kam.
Das ist auf jeden Fall empfehlenswert, weil die dann die häusliche Situation mitkriegen,
und die ist anders als auf einem Hundeplatz.

Ich drück dir die Daumen, dass du erfolgreich bist und dem süßen Pipin zeigst, wer die Chefin ist Froehlich
Und als Chefin kannst du dann auch entscheiden, wie viele Hunde im Rudel sind Zustimm

Liebe Grüße
Silvia

10 Aug, 2011 14:52 23 silviaf ist offline Email an silviaf senden Beiträge von silviaf suchen Nehmen Sie silviaf in Ihre Freundesliste auf
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Liebe Silvia,

vielen Dank für deine aufmunternden Worte und deine Erfahrungen!

Ich habe nochmal gründlich über alles nachgedacht, was ich bisher gehört habe und mich heute mal genau beobachtet. Ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass es hauptsächlich am Zuhause liegt, an dem ich arbeiten muss, denn draußen gibt es keinerlei Probleme mit Pipin - er geht an der Leine ohne zu ziehen, er geht meist ohne Leine und kommt sofort, wenn ich ihn rufe, er ist verträglich mit allen anderen Hunden. Ich nehme ihn so oft es geht mit, zu Freunden, auf den Flohmarkt, in den Kindergarten, er war sogar schon mit mir im Urlaub, alles kein Problem! Er akzeptiert auch, dass die Katzen aufs Sofa und ins Bett dürfen und er nicht, aber ich werde jetzt mal verstärkt darauf achten, auch im Haus Regeln einzuführen und mir auch Hilfe dabei zu holen.

Was Eric betrifft (das soll keine Entschuldigung, sondern ein Erklärungsversuch sein!): Er war ein ganz schöner Wildfang und hätte sicherlich erst mal eine gehörige Portion Erziehung gebraucht, denn er war ganz schön ruppig beim Spielen, hat alle hemmungslos angesprungen und in die Klamotten geschnappt, kaum zu bändigen in seinem jugendlichen Überschwang! Nach dem, was ich jetzt weiß, hat er mich mit Sicherheit überhaupt nicht als würdigen Rudelführer angesehen... Außerdem hatte ich in diesem besagten Moment wirklich richtige Angst gebissen zu werden- er hatte sich unter der Bank verschanzt und ich musste mich zu ihm hinunterbücken und konnte ihn auch nicht am Halsband fassen oder ähnliches. Nach diesem bösen Geknurre hatte ich echt ein mulmiges Gefühl ihm Gegenüber, das haben wohl beide gemerkt, ich war echt überfordert damit, sowas ist mir noch nie passiert!

Ich kann das leider nicht ungeschehen machen, sondern nur versuchen, daraus zu lernen. Interessanterweise habe ich bei meinen Kindergartenkindern keinerlei Autoritätsprobleme, im Gegenteil, ich predige Eltern und Praktikanten immer, äußerst konsequent durchzugreifen und klare Ansagen zu machen, bei meinen Tieren funktioniert das anscheinend nur bedingt...
Aber ich bin guter Dinge, denn immerhin habe ich es auch geschafft, Pipin an die Leine und ans Autofahren zu gewöhnen, auch Hasenjagd ist tabu, seit er zweimal furchtbar geschimpft, danach ignoriert und an die Leine gekommen ist- seit dem schaut er zwar sehnsüchtig nach dem hoppelnden Tier, macht aber keine Anstalten mehr loszurennen. Das ist doch schon mal was, worauf man bauen kann, oder?

Vielen Dank für eure Hilfe, ich werde euch berichten, wie es uns ergeht!

10 Aug, 2011 22:58 24 katzenfrau ist offline Email an katzenfrau senden Beiträge von katzenfrau suchen Nehmen Sie katzenfrau in Ihre Freundesliste auf
 
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