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Hund und Koran Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Hund und Koran/Islam

Im Islam gibt es über die Unreinheit von Hunden unterschiedliche Lehrmeinungen, nach denen
entweder der Hund gänzlich rein oder unrein oder – dies ist die weitverbreitetste Position – nur
der Speichel des Hundes unrein ist. Allerdings wird von Jagdhunden apportierte Beute als rein
angesehen, obwohl der Hund sie in der Schnauze zurückgebracht hat. Im Koran selbst findet der
Hund an drei Stellen Erwähnung, nämlich als Beispiel für Jagdtiere in Sure 5, Vers 4, in einem
Vergleich eines Ungläubigen mit einem Hund in Sure 7, Vers 176 und der Name Raqîm als
Name des Hundes der Siebenschläfer in Sure 18, Verse 18 und 22[55].

aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Haushund

oder ausführlicher:

Islam

Über die Unreinheit von Hunden gibt es drei unterschiedliche Lehrmeinungen:
1. der Hund ist rein
2. der Hund ist gänzlich unrein
3. nur der Speichel des Hundes ist unrein

Der letzte Punkt ist der am häufigsten vertretene. Aber keine Regel ohne Ausnahmen: von
Jagdhunden, also von den Windhunden, apportierte Beute gilt als rein, obwohl sie der
Hund in der Schnauze zurückgebracht hat.

Für den täglichen Umgang mit Hunden im Islam kann gesagt werden, dass Hunde, die
gebraucht werden (Hirtenhunde, alle Gebrauchshunde) ein gewisses Ansehen haben,
schließlich erfüllen sie eine wichtige Aufgabe. Der vor allem der Jagd dienende Windhund
etwa ist hoch angesehen und gilt nach dem Pferd und dem Kamel als das edelste Tier. Der
gemeine „Straßenhund“ hingegen wird aber verachtet. Im Islam gelten Tiere als
unrein, die sich von Abfall ernähren, so gelten die vom Menschen gefütterten
„Nutzhunde“ nicht als unrein, die Hof- und Straßenhunde dagegen schon. Der Hund
gehört auch zu den Tieren die ins Paradies aufgenommen werden.

Der Prophet Mohammed sagte:
'Ein Mann ging seines Weges und fühlte großen Durst. Als er zu einem Brunnen
kam, stieg er hinab, stillte seinen Durst und kam wieder herauf. Da sah er einen
Hund, dessen Zunge heraushing und der den Schlamm leckte um seinen Durst zu
stillen. Dem Mann wurde bewusst, dass der Hund den gleichen Durst empfand, wie
er selbst. Er stieg nochmals in den Brunnen herab, füllte seinen Schuh mit Wasser
und gab es dem Hund zu trinken. Für diese Tat vergab Gott ihm seine Sünden.
Der Prophet wurde gefragt: 'Gesandter Gottes, werden wir für unsere Güte gegenüber
Tieren belohnt?' Er sagte: 'Es gibt eine Belohnung für die Güte gegenüber jedem
Lebewesen.' Aus den Hadithsammlungen von Buchari, Muslim, Tirmidhi und Bayhaqi.

Eine besondere Ehre gebührt dem Hund, weil er den Schlaf der Siebenschläfer bewachte
(siehe Koran 18 Al-Kahf bis 18:22) Die Geschichte erzählt von sieben jungen Männern, die
wegen ihres Glaubens verfolgt wurden und Schutz in einer Höhle suchten. Einer von ihnen
hatte seinen Lieblingshund „Kitmir“ dabei. Dem Koran zufolge wachte dieser treue
Gefährte 309 Jahre über die Schlafenden, bis zum Ende der religiösen Verfolgung. Dafür
erhielt der Hund Kitmir Einlass ins Paradies.
aus 'deutsche Übersetzung des Koran'

• 7:161 Al-A'raf
Und hätten Wir es gewollt, hätten Wir ihn dadurch erhöhen können; doch er neigte
der Erde zu und folgte seiner eigenen Neigung. Er gleicht daher einem Hunde:
treibst du ihn fort, so hängt er seine Zunge heraus; lässt du aber von ihm ab, so
hängt er auch seine Zunge heraus. Gerade so ergeht es Leuten, die Unsere
Zeichen leugnen. Darum erzähle (ihnen) die Geschichten, auf dass sie sich
besinnen mögen. [7:176]

• 18. Al-Kahf
Du könntest sie für wach halten, aber sie schlafen; und Wir ließen sie sich auf die
rechte Seite und auf die linke Seite drehen, während ihr Hund seine Vorderpfoten
auf der Schwelle ausstreckte. Hättest du sie so erblickt, hättest du gewiss vor ihnen
die Flucht ergriffen, und es hätte dir vor ihnen gegraut. [18:18]
(...)
(Manche) werden sagen: „(Sie waren) drei; ihr vierter war ihr Hund“, und (andere)
werden sagen: „(Sie waren) zu fünft, ihr sechster war ihr Hund“, indem sie in
Unkenntnis herumraten, und (andere) sagen: „(Es waren) sieben; ihr achter war ihr
Hund.“ Sprich: „Mein Herr kennt ihre Zahl am besten. Niemand weiß sie, bis auf
einige wenige.“ So streite nicht über sie, es sei denn, (du hättest) einen klaren
Beweis, und suche keine Kunde über sie bei irgendeinem von ihnen (zu erlangen).

Quelle: http://www.melek-ev.de/cms/pdf/hunde_islam.pdf

Interessant finde ich aus das: Der Koran sagt, dass Hunde auch ins Paradies kommen!
(im Gegensatz zur Bibel....)

Sure 6-38:

Keine Tiere gibt es auf Erden und keinen Vogel, der mit seinen Schwingen fliegt, die nicht Völker
(oder Geschöpfe) wie ihr sind.
Nichts haben wir in dem Buch übergangen.- Letzlich werden sie zu ihrem Herrn versammelt.

Ergo: Hunde kommt auch ins Paradies Augenzwinkern


...und noch ein Gleichnis aus dem Koran:

Als Mohammed einem kranken Sklaven diente, fragte der letztere: „Hat mein Herr dich geschickt,
damit du dich um mich kümmerst?“

„Ja,“, sagte Mohammed, „der Herr aller Herren hat mich geschickt, um dir zu dienen.“

Eines Tages näherte sich ein sterbender Hund einem Anhänger Mohammeds. Der Mann hatte
keine Möglichkeit, Wasser für den Hund zu beschaffen, denn Brunnen in der Wüste trocknen
schnell aus. Da bemerkte er in der Nähe einen kleinen Teich mit schlammigem Wasser. Er
zerriss sein Hemd, tränkte es mit dem Wasser, nahm den Hund auf den Schoß und befeuchtete
sein Maul mit dem nassen Tuch. Ein anderer Araber, der dies sah, ging zu dem Propheten und
sagte: „Einer deiner Anhänger hat ein dreckiges Tier, einen Hund, berührt, und daher sollte es
ihm nicht erlaubt werden, hierher zurückzukommen.“

Mohammed fragte: „Was hat er mit dem Hund gemacht?“

„Ich weiß nicht, aber ich habe gesehen, wie er sein Maul mit einem zerrissenen Stück Stoff
befeuchtet hat, dass er in schlammiges Wasser getaucht hatte.“, antwortete der Mann.

„Er ist ein besserer Muslim als du es bist, denn er ist gut zu Tieren.“, sagte der Prophet.

_______________


Wir werden in Ewigkeiten nicht mehr gut machen
können, was wir den Tieren angetan haben.

Mark Twain, (1835 - 1910)

14 Aug, 2011 11:35 17 Babs ist offline Email an Babs senden Homepage von Babs Beiträge von Babs suchen Nehmen Sie Babs in Ihre Freundesliste auf
 
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