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MiffMaff MiffMaff ist weiblich




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Artikel aus der Giessener-online-Zeitung von Anfang März 09

Ein Fass ohne Boden, so kommt es einem vor, wenn man sich mit dem Thema Auslandstierschutz befasst. Unglaublich, dass heute noch in vielen EU-Staaten der Tierschutz einen derart niedrigen Stellenwert hat. Verständlich einerseits, wenn man bedenkt, dass gerade in Ländern wie z.B. Ungarn, Rumänien oder Bulgarien die Menschen selbst existentielle Not leiden, unverständlich aber, der teilweise brutale Umgang mit den Tieren. Hunde, an der Kette gehalten, dienen lediglich als Alarmanlage, Katzen werden als völlig wertlos erachtet, unnütze Fresser! Natürlich gibt es auch in diesen Ländern engagierte Menschen, die den Wert eines Tieres ermessen und alles in ihrer Macht liegende versuchen, diesen zu helfen.
Gerade deshalb ist Hilfe angesagt, diese Leute zu unterstützen, vor Ort zu helfen, den vorhandenen Tieren ein lebenswertes Leben zu schenken und vor allem mit Kastrationsprogrammen zu verhindern, dass immer mehr Hunde und Katzen geboren werden. Ungarn z.B. ist Hauptumschlagplatz für Welpenhandel. Man lockt mit niedrigen Preisen für Rassehunde, verschweigt aber tunlichst, in welches Elend diese geboren werden. Viel zu früh von der Mutter getrennt, auf Reisen geschickt, selbst mit Transporten bis nach Australien wird geprahlt!

Was nicht zu verkaufen ist, wird gleich getötet oder landet in den staatlichen Tötungsstationen. Dies alles ist nur möglich, weil es Käufer gibt, die entweder uninformiert oder der Meinung sind, "Geiz ist geil"! Die Kosten, die im Anschluss an den Kauf eines solchen Welpen durch Tierarztbesuche in manchmal schwindelnde Höhen getrieben werden, bedenkt vorher kaum einer! Wenn es der Hund dann überlebt, sich durch massive Defizite in der Prägungsphase zu einem überängstlichen Bündel oder zu einem Beißer entwickelt hat, wird er zum "Wanderpokal" oder landet in einem Tierheim.
Was den Tierschutz angeht, habe ich mir geschworen, weiterhin alles mir Mögliche zu tun, gerade auch den Auslandstierschutz betreffend. Wer einmal die Bilder aus den Tötungsstationen gesehen hat, Hundeaugen, die um Hilfe betteln.....den kann dieses Thema nicht mehr los lassen.
Helfen Sie mit, spenden Sie einen Teil Ihrer Zeit, informieren Sie sich im Internet. Unterstützung in jeglicher Form wird benötigt. Nur dann kann Vieles bewegt werden!
(by MiffMaff(

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08 Mar, 2009 12:27 02 MiffMaff ist offline Email an MiffMaff senden Beiträge von MiffMaff suchen Nehmen Sie MiffMaff in Ihre Freundesliste auf
cluesbear cluesbear ist weiblich
Haudegen




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Oje, ein leidiges Thema!
Das ist so wie die Frage nach dem was zuerst da war: Huhn oder Ei.
Die Konsumenten sagen, wen´s die "Produzenten" nicht gäbe, würden sie die Hunde nicht in diesem Zusatand zu diesen Preisen kaufen, die "Produzenten" stellen in Abrede, dass sie ohne die doofen Konsumenten überhaupt Hunde produzieren würden.
Fakt ist, dass in allen Staaten der EU Tiere unter furchtbaren Bedingungen gezüchtet werden, denn auch im Westen gibt es Billigzüchter, halt nicht ganz so billig, aber Züchter die mit kranken oder wesensschwachen Hunden vermehren.
Man müsste die EU zu einem EU-weiten Gesetz bringen.
Das klingt gut. Aber selbst in Österreich haben wir nicht ein einheitliches Tierschutzgesetz, da dieses Landessache ist. Da kannst du dir schon mal vorstellen, wie sowas problematisch ist.

Generell muss man den Wert der Tiere anheben.
Wenn wir uns darüber aufregen, unter welch unwürdigen Umständen manche Tiere gezüchtet werden und uns darüber alterieren, dass wo anders Tiere behandelt würden wie Dreck, dann sollte man nicht vergessen auf die Unzahl von Schlachttieren, für die der Tod eine Erlösung aus unsäglichen Qualen bedeutet. Die zuvor diversesten EU-Förderungen zuliebe hungernd, frierend und durstig quer durch Europa gekarrt wurden,
Ich bin, das möchte ich gleich zugeben, keine Vegetarieren, auch wenn Fleisch oder Wurst nur selten auf meinem Speiseplan stehen.
Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass Tiere für mich leiden mussten, und bitte sie dafür um Entschuldigung.
Man kann, mit ein bisserl Suchen, Fleisch finden von Tieren, die artgerecht gehalten und getötet wurden. Aber sie wurden getötet und darum habe ich meine Zweifel an dem humanen Aspekt bei der Sache.

Mit Aufklärung kann man sicherlich viel erreichen. Wir leben in einer vor Informationen triefenden Gesellschaft und werden manipuliert was das Zeug hält.
Trotzdem gibt es genug Menschen, die immer noch keine Ahnung haben über die Herkunft ihres kranken Hundebabies, dass sie vielleicht sogar in einer Hundestube in Ö oder D gekauft haben.
Solange man mit Tieren so gut Geschäfte machen kann, wird sich das nicht ändern.
Bei uns gab es einen AUfschrei, als voriges Jahr ein slovakischer Lastwagen voll Hundebabies, bestimmt für Spanien ( welch absoluter Widerspruch in sich) auf der Autobahn gestoppt wurde und die viel zu jungen, entkräfteten Hunde beschlagnahmt wurden.
Der LKW war der Polizei nur durch seine offensichtlichen Sicherheitsmängel aufgefallen und erst später wurden die Welpen entdeckt.
Die Welpen kame in ein Tierheim in Graz, die MEdien traten die Sache breit, unzählige Menschen wollten den Welpen helfen und bewarben sich um sie.
Nach viel zu kurzer Quarantäne wurden sie vergeben, das Geld steht gesetzlich dem "Züchter" zu, der hat eine Verwaltungsstrafe zu zahlen, weil es bezüglich der AUfzucht und des Transportes von Welpen keine Vorschriften gibt.
Es ist ruhig geworden um diese Geschichte, aber ich bin mir sicher, dass der Slovake sich mehr als gefreut hat: ermusste seine Hunde nicht bis Spanien karren, um sie loszuwerden, er hatte gratis Werbung in den Medien, und er blieb auf keinem einzigen sitzen. Und die Verwaltunsstrafe muss er sicherlich auch nicht bezahlen, weil der östzerreichischen Justiz dazu die Handhabe fehlt.
Ist doch toll!
Aber diese Geschichte hat viele Leute wachgerüttelt. So gesehen war das ganz gut.
Seit dem werden fast wöchentlich Welpen beschlagnahmt die interessanter Weise immer für Spanien bestimmt sind- als gäbe es dort nicht schon genug arme Hunde!

Gaby
Ungluecklich

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Dance, like nobody´s watching! Aleta- the silly bear

08 Mar, 2009 13:19 28 cluesbear ist offline Email an cluesbear senden Homepage von cluesbear Beiträge von cluesbear suchen Nehmen Sie cluesbear in Ihre Freundesliste auf
Gretel Gretel ist weiblich




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Zitat:
Original von cluesbear
Ich bin, das möchte ich gleich zugeben, keine Vegetarieren, auch wenn Fleisch oder Wurst nur selten auf meinem Speiseplan stehen.
Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass Tiere für mich leiden mussten, und bitte sie dafür um Entschuldigung.
Man kann, mit ein bisserl Suchen, Fleisch finden von Tieren, die artgerecht gehalten und getötet wurden. Aber sie wurden getötet und darum habe ich meine Zweifel an dem humanen Aspekt bei der Sache.

Gaby
Ungluecklich


Danke für Deine ehrlichen Worte! Ich - bzw. wir - sind Vegetarier - aber keine "militanten" . . . eine Freundin von mir (keine Vegetarierin, trotzdem meine Freundin großes Grinsen ) denkt ähnlich über dieses Thema wie Du . . . ich persönlich kann ganz schwer damit umgehen, wenn ich beim Gassigehen an Kuhweiden vorbeikomme, sie anlocke und streichle (was einige von ihnen - wenn sie ein wenig Vertrauen gefaßt haben, offensichtlich lieben) - unterschwellig ist immer der unendlich traurige Gedanke präsent: hey, kleine Kuh, genieß´ Dein Leben, so lange Du kannst - es ist so verdammt kurz! Und mir (einem Menschen) schenken sie ihr Vertrauen - und später werden sie von einem anderen Menschen getötet.
Ich esse auch Käse + Quark . . . trage also auch zu dem Leid bei . . . aber mit einem tierisch schlechten Gewissen; schaut mal hier rein: www.kuhaltersheim.de (ein Tropfen auf den heißen Stein zwar, aber ein so großes Signal, wie ich finde!!) - das möchte ich mir unbedingt mal live ansehen.

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"Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühle ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede." Louis Armstrong

09 Mar, 2009 10:18 10 Gretel ist offline Beiträge von Gretel suchen Nehmen Sie Gretel in Ihre Freundesliste auf
MiffMaff MiffMaff ist weiblich




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Hier ist ein Kommentar zu meinem Artikel in der giessener-online-zeitung:
Andrea Priller schrieb am 07.03.2009 um 12:47 Uhr
Vielen Dank für diesen Beitrag!
Das Thema Straßentiere wird demnächst europaweit verhandelt.
Die Europa-Abgeordneten Alain Hutchinson, David Hammerstein und Neil Parish haben eine „Schriftliche Erklärung zum Wohlergehen von Haustieren und streunenden Tieren“ verfasst, die im Europäischen Parlament bis zum 7. Mai zur Mitzeichnung ausliegt. Die Albert-Schweitzer-Stiftung für unsere Mitwelt hat eine Petition ins Internet gestellt, mit der die Europa-Abgeordneten gebeten werden, diese Erklärung zu unterstützen:
http://albert-schweitzer-stiftung.de/tie...n-strassentiere
Es gibt auch eine Petition, die sich an das Europäische Parlament in seiner Gesamtheit richtet: http://www.gopetition.com/online/25523.html

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10 Mar, 2009 01:11 05 MiffMaff ist offline Email an MiffMaff senden Beiträge von MiffMaff suchen Nehmen Sie MiffMaff in Ihre Freundesliste auf
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Hier noch ein 2. Kommentar von Frau P. bezüglich des Artikels:

Wie aus der zweiten Petition ersichtlich ist, wird ja zur Zeit auch über einen anderen Entwurf beraten:
World Organization for Animal Health (OIE) „Terrestrische Animal Health Standards Kommission Bericht Oktober 2008 - Entwurfsrichtlinien über Hundepopulationssteuerung“
(der Link dazu befindet sich unter den Textquellen auf der genannten Seite). Ziel dieser Richtlinien ist es, Zoonosen und Seuchen zu verhindern. Trap/Neuter/Release (Einfangen, Sterilisieren, Freilassen: TNR) soll demnach nur für einen Teil streunender Hunde gelten.
Viele Grüße
Andrea Priller
online-Zeitung v. 09.03.2009

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10 Mar, 2009 14:09 21 MiffMaff ist offline Email an MiffMaff senden Beiträge von MiffMaff suchen Nehmen Sie MiffMaff in Ihre Freundesliste auf
 
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