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Hund und Bibel Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Nach einer Diskussion gestern habe ich mich mal im Internet auf die Suche macht.

So schlimm habe ich mir das nicht vorgestellt Geschockt

Hunde in der Bibel

Eine der wenigen positiven Darstellung von Hunden in der Bibel, ist die aus dem Lukas-
Evangelium, bei der ein armer Mann namens Lazarus, mit einem Leib voller Geschwüren vor
den Toren der Reichen liegt, von den Reichen bleibt er unbeachtet, aber die Hunde kamen und
leckten an seinen Geschwüre. Ansonsten kommen in der Hunde als Begleittiere der Hirten, vor
allem aber als herrenlos herumstreunend und darum als Bild für eine niedrige, verachtenswerte
Kreatur und als Schmähung vor.
http://www.hund-foto.de/wissenswertes-hu...-geschichte.php

in Bibelkommentare:
http://www.bibelkommentare.de/index.php?...&article_id=322

Hund:

An allen Stellen der Schrift, die sich auf einen Hund beziehen, wird er als ein unreines und
wertloses Tier dargestellt; also werden die Nichtjuden und Heiden mit Hunden verglichen (Ps
22,17; 59,7.15). traurig

Es war verboten, den Preis eines Hundes in das Haus des Herrn zu bringen, es war ein Gräuel
(5. Mo 23,19).

Hasael, ein Heide, sagte: „Was ist dein Knecht, der Hund, dass er diese große Sache tun
sollte?" (2.Kö 8,13).

Die größte Beleidigung war es, jemanden einen toten Hund zu nennen. Sie waren - und sind -
die Aasfresser der östlichen Städte. Alles wertlose wird auf die Straße geschmissen und die
Hunde essen es. Es waren die Hunde, die den Körper von Isebel fraßen und das Blut von
Naboth und Ahab aufleckten (1.Kö 21,19; 22,38; 2.Kö 9,36).

Im Neuen Testament ist es genauso: „Draußen sind die Hunde" und „Sehet auf die Hunde"
bezeichnen bildlich solche, die ausgestoßen oder unrein sind.

Die einzige Ausnahme zu dem obigen ist der Vergleich, den der Herr zwischen der besessenen
Frau und einem Hund macht; und sie sagte: „Und doch fressen die Hunde von den Brotkrumen,
die von dem Tisch ihrer Herrscher fallen." An diesen Stellen wird die verkleinerte Form des
Wortes verwendet, die „Hündlein" bedeutet. Diese wurden häufig in Häusern gehalten bis sie
groß waren. Aber das nimmt nicht die Verachtung weg, die in diesem Wort steckt (Mt 15,27; Mk
7,27.2cool.


oder auch Wikipedia:


Haushund (Canis lupus familiaris) -

Der Hund (hebräisch keleb; griechisch kyon, kynarion) wird in der Regel negativ bewertet, so war
der Ausruf "Hund", besonders "toter Hund" Ausdruck der tiefsten Beleidigung. Häufig in typisch
orientalischer Frageform begegnen Wendungen wie Goliath zu David (1 Sam 17,43 EU) "Bin ich
ein Hund, dass du mit einem Stock zu mir kommst?"; David zu Saul (1 Sam 24,14 EU) "Hinter
wem zieht der König von Israel her? Wem jagst du nach? Einem toten Hund, einem einzigen
Floh!"; Meribbaal zu David (2 Sam 9,8 EU) "Was bin ich für ein Diener, dass du deinen Blick auf
einen solchen toten Hund wie mich wirfst?" (ähnl. Hasael zu Elischa (2 Kön 8,13 EU)).

Weitere Passagen artikulieren die Geringschätzung von Hunden. Das schlimmste vorstellbare
Schicksal war, den Hunden als Leichnam zum Fraß vorgeworfen zu werden ((1 Kön 14,11 EU) (1
Kön 16,4 EU) (1 Kön 21,19,23 EU)). Hiob (Ijob 30,1 EU) grämt sich über das Gelächter derer,
denen er einst Arbeit "bei den Hunden seiner Herde" verweigerte. In (Phil 3,2 EU) und (Offb
22,15 EU) werden Hunde mit schlechten Arbeitern, Zauberern, o.dgl. in Verbindung gebracht.
Jesus mahnt in der Bergpredigt (Mt 7,6 EU): "Gebt nicht das Heilige den Hunden, und werft keine
Perlen vor die Säue."

Hiob 30:1 (s.o.) bezieht sich auf Hütehunde und Jesaja (Jes 56,10 EU) vergleicht die Wächter
Israels mit nutzlosen stummen Wachhunden, woraus hervorgeht, dass es immerhin auch
nützliche Hunde geben kann. Im apokryphen Tobias-Buch fungiert der Hund als treuer
Reisebegleiter (Tobit 5:16, 11:4).

http://de.wikipedia.org/wiki/Tiere_in_der_Bibel


...und ganz ausführlich

Bibellexikon:

http://www.bibelwissenschaft.de/nc/wibil...a55d12c8bd757d/


1. Bezeichnungen
Der Hund heißt hebräisch Û¼¶Ü¶Ñ kælæv und griechisch º{ɽ kyMn. Û¼¶Ü¶Ñ kælæv ist ein
lautmalerisches Wort, das auf das „Kläffen“ der Tiere anspielt. Das hebräische д٠’î
(Luther: „wilder Hund“) in Jer 50,39; Jes 13,22; Jes 34,14 bezieht sich dagegen auf den ’
Schakal.

2. Verwendung und Wertung
Hunde gehören zu den ältesten Haustieren. Wahrscheinlich wurden sie seit dem 8. Jt. v. Chr. in
Palästina domestiziert. Schon früh unterschied man verschiedene Rassen. Beliebt waren in
Ägypten schlanke Jagdhunde (Salukis).

Das Bild des Hundes, das die biblischen Schriften entwerfen, ist ambivalent. Einerseits gab es –
wie in Mesopotamien – Wach- (Jes 56,10) und Schäferhunde (Hi 30,1). Und in Tob 6,1; Tob 11,9
[Lutherbibel] wird ein Hund als Reisebegleiter erwähnt. Jagdhunde sind in den biblischen
Schriften dagegen nicht erwähnt (vgl. aber Sinuhe, 90f), anders als in Assyrien, wo speziell
abgerichtete Jagdhunde vorkamen, die die bereits vom Jäger getroffenen Tiere stellen und
niederreißen sollten.

Andererseits werden v.a. die halbwilden Pariahunde, deren abendliches Heulen Furcht erregte
(vgl. Ps 59,7.15), als äußerst verachtenswert angesehen. Unbelästigt von ihnen eine Stadt oder
ein Gebiet zu passieren, war kaum möglich (Ex 11,17; Jdt 11,19 [Lutherbibel: Jdt 11,13]). Da sie
schlecht gefüttert wurden, stürzten sie sich gierig (Jes 56,11) auf alles Essbare, ja sie kehrten
sogar zu dem von ihnen Ausgespieenen zurück, um daran zu riechen oder davon zu essen (Spr
26,11; vgl. 2Petr 2,22). Sie leckten das Blut von Verwundeten oder Erschlagenen auf (1Kön
21,19; 1Kön 22,38; Ps 68,24), scheuten vor Leichen (1Kön 21,23f; 2Kön 9,36) und Aas (2Sam
22,30) nicht zurück und galten daher als unrein. Man mied diese häufig in Rudeln lebenden
Tiere, die sich zum Teil mit ’ Hyänen und Wildhunden um die Beute stritten (Sir 13,18 [=
Lutherbibel: Sir 13,22]), und hielt sie sich durch das Werfen von Erdbrocken oder mithilfe eines
Stockes (vgl. 1Sam 17,43) vom Leibe. Andererseits hatte das Verhalten der Hunde auch eine
positive Seite, da sie für die Reinhaltung der Siedlungen unentbehrlich waren.

Schlimmer noch als die Bestrafung mit dem Tod war es, wenn einem Menschen in einem
Drohwort angekündigt wird, seine Leiche werde von Hunden fortgeschleift und geschändet
(1Kön 14,11; 1Kön 16,4; 1Kön 21,23f; 2Kön 9,10.35f); denn in solchen Fällen war eine
Bestattung nicht mehr möglich.

Hundeopfer sind in verschiedenen Kulten belegt, nicht aber in Israel. Wenn Jes 66,3 das Opfern
von Schafen damit gleichsetzt, dass man einem Hund das Genick bricht, so zeigt sich hierin
eine grundsätzliche Kritik an Opfern aller Art. Als „Hundegeld“ (Dtn 23,19) wird der Lohn für
männliche Prostituierte (anders Schäfer-Lichtenberger) bezeichnet, die man vermutlich „Hunde“
nannte (vgl. Apk 22,15).


...Holla, kein Wunder, dass die christlichen Kirchen sich dem Tierschutz wenig zuwenden und
Hunden schon mal noch seltener traurig

_______________


Wir werden in Ewigkeiten nicht mehr gut machen
können, was wir den Tieren angetan haben.

Mark Twain, (1835 - 1910)

14 Aug, 2011 11:17 41 Babs ist offline Email an Babs senden Homepage von Babs Beiträge von Babs suchen Nehmen Sie Babs in Ihre Freundesliste auf
 
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